Polymerisation mit einem Initiator

Zum Polymerisieren von Styrol wird dieses zusammen mit einem Radikalbildner (z. B. Azodiisobutyrodinitril) umgesetzt.
Bei leichtem Erwärmen bilden sich Radikale welche die C=C-Doppelbindung der Styrol- Moleküle angreifen.

Die neu entstandenen Radikale sind
mesomeriestabilisiert:

Es greift ein weiteres Styrolmolekül an. Die Kettenreaktion setzt sich fort, bis sich ein weiteres Radikal am Ende anlagert.

Hieraus folgt, dass, wenn viel Initiator eingesetzt wird, eine schnelle Polymerisation bei kurzer Kettenlänge erfolgt, da viele Radikale nicht nur die Polymerisation starten, sondern auch die Kettenreaktion abbrechen können. Umgekehrt erhält man mit wenig Initiator zwar eine langsame Polymerisation, dafür aber lange Polymerketten.